Irina Scherbakowa – Der Schlüssel würde noch passen
Moskauer Erinnerungen
Das neue Buch der renommierten und vielfach ausgezeichneten Historikerin, Publizistinund Schriftstellerin Irina Scherbakowa erzählt von den kurzen Jahren der Perestroika. Die Autorin berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Moskau und auf dem Land zu Beginn der 1990er-Jahre. Sie beschreibt die ungewohnte Freiheit und wie die Menschen mehr schlecht als recht damit umzugehen lernten. Scherbakowas Thema ist auch ihre bis heute andauernde aktive politische Tätigkeit und das scheinbar unaufhaltsame Abgleiten Russlands in die Diktatur. Ihre beeindruckenden Moskauer Erinnerungen sind dicht verwoben mit der Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und ihrem lebenslangen Kampf gegen Staatsterror und für die Erinnerung. Irina Scherbakowa ist eine der bedeutendsten russischen Oppositionellen. Sie ist Mitgründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die
2022 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
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